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„GegenWind" beim Ministerpräsidenten
Vorstandschaft der Bürgerinitiative übergibt Unterschriftenlisten an Ministerpräsident Horst Seehofer
Die Vorsitzende der Bürgerinitiative „GegenWind Stiftland e.V." Claudia Fuhrmann und ihre Stellvertreterin Ursula Fleißner besuchten gemeinsam mit einem Team des Bayerischen Fernsehens am 25. Mai unseren Ministerpräsidenten Horst Seehofer im Bayerischen Landtag, um ihm ein Schreiben der Bürgeraktion zu übergeben, in dem Bedenken gegen den ungezügelten Bau von Windkraftanlagen zum Ausdruck kommen. Das Treffen fand vor dem "Steinernen Saal" des Maximilianeums statt.
Als sie sich vorstellten und sagten, dass sie aus Waldsassen kämen, konnte sich Seehofer gleich erinnern „... das ist doch die Stadt mit der Äbtissin" und übernahm das an ihn persönlich gerichtete Schreiben. Darin und in einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten machten sie deutlicht, dass die Mitglieder der Bürgeraktion mit den Plänen von Umweltminister Söder, einen Windgürtel von 1200 WKA´s in Ostbayern erstellen zu wollen, nicht einverstanden sind. Das würde sich ihrer Auffassung nach sehr negativ auf den mit viel Aufwand und mit Fördermitteln aufgebauten Tourismus auswirken. Auf die Frage Seehofers, ob neben der Kritik auch Vorschläge in dem Schreiben enthalten sind, konnte dies bejaht werden. So heißt es darin unter anderem sinngemäß: „Die Entscheidung welche Art der regenerativen Energieformen gewählt wird, sollte jedem Landkreis selbst überlassen bleiben. Nur der könne am besten entscheiden, was im speziellen Fall für die Region möglich und verträglich ist. Es dürfe keinen Automatismus geben, dass geeignete Flächen auch automatisch mit Windkraftanlagen besetzt werden. Nur so würde sich die Akzeptanz der betroffenen Bürger erhöhen. An der Basis käme zunehmend das Gefühl auf, dass von oben durch regiert wird ohne die weitreichenden Auswirkungen vor Ort zu beachten." Auch ein Hinweis auf die schützenswerte Landschaft, die bisher mangelnde Speicherung erneuerbarer Energien und Vorschläge zur Energieeinsparung fanden Erwähnung
Zur Verdeutlichung ihres Anliegens übergaben die beiden BI-Vertreterinnen dem Büro des Ministerpräsidenten einen Ordner mit 4000 Unterschriften wahlberechtigter Bürger gegen den ungezügelten Windradbau. Die Bürgerinitiative „GegenWind Stiftland" hofft nun, in den nächsten Tagen eine Antwort auf ihr Schreiben aus der Bayerischen Staatskanzlei zu bekommen.
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